Warum machen wir das?

Gepubliceerd op 13 juni 2016

Der Klimawandel kennt keine nationalen Grenzen. Wenn es im Westen des Münsterlandes längere Zeit nicht regnet, stehen die Chancen gut, dass auch im Osten der Niederlande extreme Dürren auftreten. Diese Grenzregionen sind auch über 22 Wasserläufe miteinander verbunden. Daher sind Überschwemmungen auf der deutschen Seite der Grenze auch im Osten der Niederlande zu spüren. Grund genug also, intensiver miteinander zu kooperieren.

Gleichzeitig unterscheiden sich die deutschen und niederländischen Ansätze zur Klimaanpassung noch erheblich voneinander. In den Niederlanden beispielsweise wurden bereits Erfahrungen mit der Einbeziehung der Bewohner in die Anpassung der physischen Umwelt gesammelt. Münster und Bocholt hingegen verfügen über ein hohes Verständnis für die Risikokommunikation und das Auftreten von Katastrophen durch Starkregen.

Ziel des Projekts Wasserrobuste Städte ist es, dass die beteiligten Gemeinden und Wasserverbände von den Stärken der anderen Projektteilnehmer lernen und diese Erkenntnisse  mit anderen Gemeinden und relevanten Parteien in der Euregio teilen. Auf diese Weise können wir die negativen Auswirkungen des Klimawandels in städtischen Gebieten wirksamer begrenzen und die Chancen des gemeinsamen Austausches nutzen um die Region klimaangepasst zu entwickeln.